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Salbei Salvia officinalis


Durch die besondere Aufarbeitung des Salbeis nach den Prinzipien der Alchemie gewinnt er neben den körperlichen auch bedeutende Wirkungen auf der seelisch geistigen Ebene. Salbei lässt uns im Vertrauen auf die eigene Intuition in die Gegenwart und in die Zukunft blicken. Verleiht Anstand und Ehrlichkeit in Kommunikation. Verleiht die Energie der Liebe, zu sich selbst genauso wie zu anderen, fördert die Bereitschaft zum Teilen.

Als „Salz der Erde“ bringt Salvia Lebensfreude, befreit von „Altlasten“ und öffnet für einen Neuanfang, etwa in dem Übergang in die Fünfziger. Lässt uns den gesunden Weg einschlagen „sal via“ Er lässt uns die innere Schönheit akzeptieren und führt dazu, „so zu sein“ anstatt „so zu scheinen“.

In der Bachblütentherapie hat Salvia große Gemeinsamkeiten mit Walnut, der Blüte, die den Durchbruch schafft, die Blüte die uns öffnet für Veränderungen im Leben. So sollen wir unsere intuitiven Potentiale besser nutzen und den Geschmack am Leben wieder erhalten anstatt der Vergangenheit vielmehr die Gegenwart betrachten. Ich denke, den gesunden Weg einzuschlagen und das Wagnis, das Leben zu genießen, soll für uns alle eine Option sein.

Salbei als Arznei- und Gewürzpflanze
Die wertvollen Wirkstoffe dieser Heilpflanze wie etherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide lassen Rückschlüsse auf die medizinische Anwendung des Salbeis zu. Salbei wirkt heilsam bei Zahnfleisch-, Mund- und Rachenentzündungen, ob als Extrakt oder als Teeaufguss: die Pflanze wirkt desinfizierend, antibakteriell und immunstimulierend. Dies erklärt seine vielfältige Verwendung bei Grippe, Erkältung und Atemwegsinfekten.

Angst, geistige Erregung und Nervosität sind durch die Regulierung des vegetativen Nervensystems günstig zu beeinflussen. Altbekannt ist die spezifische Wirkung des Salbeis auf die Schweißdrüsen. Zu starke Transpiration (Stärke und Geruch) sowie Hitzewallungen in den Wechseljahren werden reguliert. In der Frauenmedizin hat der Salbei seine berechtigte Rolle. Er hilft uns Frauen, uns hormonellen Veränderungen anzupassen: bei Menstruationsbeschwerden genauso wie in den Wechseljahren. Auch beim Abstillen nimmt der Salbei Einfluss auf den Milchfluss. Dies ist übrigens ein Grund, warum Schwangere auf die Einnahme von Salbei in größeren Mengen unbedingt verzichten sollten.

Die krampflösenden etherischen Öle und die milden Gerbstoffe machen den Salbei zur wirksamen Hilfe bei Durchfällen und Magen–Darmproblemen, wie Blähungen und schwerer Verdauung. Diese Eigenschaften führen uns direkt zu seiner Verwendung als vorzügliche Gewürzpflanze: fein gehackte frische Blätter geben Suppen, Soßen, Gemüsegerichten und Frischkäsezubereitungen ein besonderes Aroma und optimale Verträglichkeit. Im Kräuterbüschel zu Mariae Himmelfahrt sollte der Salbei seinen festen Platz finden: In früheren Zeiten wehrte er hier Schädlinge und Ungeziefer ab. Der Einsatz des Salbeis in der Homöopathie ist dem der Phytotherapie sehr ähnlich.

Artenvielfalt des Salbei
Natürlich sind nicht alle Salbeisorten arzneilich einzusetzen, dennoch bieten sie durch ihre intensiven Farben, ihre phantastischen und unterschiedlichen Duftnuancen ein Feuerwerk für unsere Sinne.

Neben dem arzneilichen Salbei zeichnen sich Muskateller-Salbei, Wiesensalbei, ebenso wie Ananas-Salbei durch unterschiedlichste Blüten, Farben und Düfte aus. Gehen Sie offenen Auges durch unsere Ortschaft, die Wiesen und Felder, dann werden Sie Ihr persönliches grünes Wunder erleben!

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